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ThisIsNottingham interviewt EVS Translations Geschäftsführer Edward Vick
Edward Vick traf sich zu einem informellen Essen mit einem Reporter von ThisIsNottingham und plauderte über Papageien, den Vick-Preis, Stanley Middleton und das von ihm gegründete Übersetzungsunternehmen.
Der nachfolgende Artikel stammt aus ThisIsNottingham
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ZURÜCK in Nottingham nach 25 Jahren in Deutschland sagt Edward Vick, dass er sich „wie ein Ausländer fühlt, der die Landessprache beherrscht.“
Vick, der als Gymnasiast die High Pavement Grammar School besuchte, ist als Geschäftsführer und Gründer des international tätigen Übersetzungsunternehmens EVS Translations nach Nottingham zurückgekehrt.
Geboren in Kanada, wuchs Vick bis zu seinem 13. Lebensjahr in den USA auf. Dann zog die Familie nach West Bridgford, immer dem umtriebigen Vater und „wandernden Professor“, wie Vick ihn liebevoll nennt, folgend.
Ein Neuanfang konnte Vick noch nie schrecken, und diesmal sind seine ukrainisch-deutsche Lebensgefährtin und der gemeinsame fünf Monate alte Sohn, die mit ihm nach West Bridgford gezogen sind, mit von der Partie.
Die Geschäftsidee entstand, als ihm während seiner Zeit als Lehrer in Frankfurt Übersetzungsaufträge angetragen wurden und er stets passen musste, wenn eine Französischübersetzung gewünscht wurde.
Er sagt: „Man steht dann vor der Entscheidung, ob man ein Ein-Mann-Unternehmen bleibt oder sich vergrößert. Es gelang mir, Freelancer zu finden, die die Französischübersetzungen übernahmen, und so habe ich angefangen, das Geschäft ganz, ganz langsam aufzubauen. Mittlerweile haben wir neun Niederlassungen und decken bis zu 41 Sprachen ab.
Das Unternehmen, das Büros in ganz Europa sowie eines in den USA unterhält, eröffnete die Nottinghamer Niederlassung in der Clarendon Street im Jahre 1999.
„Wir haben hier ein gutes Übersetzer- und Mitarbeiterteam“, so Vick.
Das Maskottchen des Unternehmens sind Papageien – die Vögel, die alle Sprachen sprechen. Die EVS-Papageien tragen logischerweise die Flaggen verschiedener Länder.
Eine Krawatte mit Papageienmotif tragend, erklärt er, dass sein Unternehmen in allen deutschen Städten mit einer EVS-Niederlassung (Frankfurt, Köln, München und Berlin) die Patenschaft für einen Zoopapagei übernommen hat.
Von ihm selbst in Asien aufgenommene Papageienfotos zieren auch die Werbeartikel des Unternehmens.
Er sagt: „Übersetzungsunternehmen präsentieren sich normalerweise nicht besonders auffällig. Da findet man Landkarten, Bücher, Globen und andere eher langweilige Dinge. Papageien hingegen sind ein Blickfang.“
Das Unternehmen deckt ein weites Spektrum von Übersetzungen ab – von Etiketten für Shampooflaschen bis hin zu Pressemitteilungen und Kfz-Unterlagen.
„Wenn man in einem guten Übersetzungsbüro arbeitet, breitet sich die Welt wie ein Puzzle vor einem aus“, so Edward Vick.
Häufig sind geheime Unternehmensinformationen übersetzen, bevor sie letztlich den Weg in die Medien finden.
„Wenn ich die Financial Times in Deutschland lese, interessiert mich vor allem das Datum. Denn circa 40 % des Inhalts der Zeitung stammen von unserem Büro“, so Edward Vick.
„Führende Automobilunternehmen und die größten Banken des Landes vertrauen uns ihre wichtigsten Betriebsgeheimnisse an.“
Er fügt hinzu: „Jeder Mitarbeiter ist an eine Vertraulichkeitserklärung gebunden.“
Edward Vick lebt sich langsam in Nottingham ein. Hier wird er nach eigenen Angaben mindestens die nächsten drei Jahre verbringen.
Er gibt jedoch zu, dass er Deutschland vermisst.
„In Deutschland gibt es auf vielen Märkten einen deutlich stärkeren Wettbewerb und die Lebensqualität ist in einigen Bereichen höher.“
Er schätzt jedoch auch die Vorteile von Nottingham und versucht, seinen deutschen Akzent loszuwerden.
Vor Kurzem fragte ihn ein Dozent der Universität von Cambridge: „Ihr Englisch ist sehr gut. Wo haben Sie das gelernt?“
Edward Vick, ein Freund des Wortes, studierte englische Literatur in Cambridge und ist Gründer eines bulgarischen Literaturpreises.
Der Vick-Preis, der sich bereits im sechsten Jahr befindet, wird für den besten bulgarischen Roman des Jahres von einer unabhängigen Jury, der Journalisten und Literaturkritiker angehören, verliehen.
Inspiriert wurde er von dem Gewinner des Booker Prize Stanley Middleton, seinem Lehrer in der High Pavement Grammar School.
Er sagt: „Der Vick-Preis ist in Bulgarien mindestens genauso bekannt wie der Booker Prize.“
„Ich habe festgestellt, dass bulgarischen Schriftstellern extrem wenig Beachtung geschenkt wird.“
Er fügt hinzu: „Der Vick-Preis kam nur zustande, weil mich Stanley Middleton geprägt hat.“
Edward Vick traf sich zu einem informellen Essen mit einem Reporter von ThisIsNottingham und plauderte über Papageien, den Vick-Preis, Stanley Middleton und das von ihm gegründete Übersetzungsunternehmen.
Die Vick-Stiftung wurde im Februar 2004 von Edward Vick gegründet. Ihr Ziel ist es, die bulgarische Romanliteratur in und außerhalb Bulgariens zu fördern und bekanntzumachen.
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Besondere Expertise bietet der Sprachdienst für die sprachliche Begleitung von Hauptversammlungen, bei denen bis zu 2.000 Teilnehmer keine Seltenheit sind, sowie Aufsichtsratssitzungen, Gerichtsverhandlungen und Interviews.
EVS Translations ist einer der führenden Experten für die sprachliche und technische Anpassung von Produkttexten an lokale Märkte. Der Übersetzungsdienst bietet Lokalisierungen auf höchstem Niveau für internationale Werbe- und Naming-Projekte sowie für Websites und Software. Die Expertise des Übersetzungsunternehmens basiert auf jahrelanger Erfahrung mit internationalen Projekten für viele multinationale Unternehmen.
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